Liebe TrainerInnen,
Alex hat seinen 18. Humanitären Konvoy vom 31.5.-8.6. erfolgreich durchgeführt (Fotos anbei), für den wieder viele Hilfsgütern und Spenden zusammengekommen waren:
Liebe Freunde,
herzliche Grüße an euch alle! Heute möchte ich euch von unserer 18. Reise in die Ukraine erzählen, bei der wir – wie immer gemeinsam mit euch – wichtige humanitäre Hilfe überbringen konnten.
Dieses Mal fuhren wir mit meinem Auto und einem großen Anhänger mit 9 m³ Ladevolumen, zur Verfügung gestellt vom ASB aus Bad Oldesloe. Wir luden fast 1000 kg an dringend benötigten Hilfsgütern – und legten über 4.000 Kilometer zurück. Und wieder war es ein voller Erfolg!
Unsere Route führte uns durch Lwiw, Schytomyr, Kyjiw und Boryspil:

Diese Route zeigt grob den Weg, den Alex mit seiner Crew gefahren ist. Er spieglt nicht die tatsächlich gefahrene Strecke wieder.
(Geroutet mittels „GraphHopper„)
Erste Station: Lwiw – Rehabilitationszentrum „Schyre Sertse“ („Aufrichtiges Herz“)
Wir kamen spät in der Nacht an – und bereits am nächsten Morgen konnten wir die Hilfsgüter übergeben: Süßigkeiten, Kekse, Frühstücksprodukte, Kaffee, Tee, Denk- und Bewegungsspiele, Bälle, Hygieneartikel, Reinigungsmittel, Handschuhe – und natürlich große Säcke voller Kuscheltiere.
Weiter nach Schytomyr – Heim für Menschen mit Behinderung
Dort übergaben wir: Medikamente, Windeln, Anti-Dekubitus-Matratzenbezüge, Rollstühle, Rollatoren und Krücken. Zusätzlich lieferten wir dringend benötigte Geräte und Monitore für ein militärisches Ausbildungszentrum, die wir im Voraus organisiert und persönlich überbracht haben.
Nächster Halt: Kyjiw – Unterstützung für Helfer und Feuerwehr In Kyjiw übergaben wir persönlich Päckchen an Freiwillige, die sie weiter an Soldaten an der Front weiterleiten werden.
Außerdem: kleine Geschenke an die örtliche Feuerwehr, die tagtäglich Menschenleben retten.
Letzte Station: Boryspil – Zentrum für sozial Benachteiligte Wir besuchten ein Zentrum für Menschen, die durch den Krieg traumatisiert wurden – Verlust von Zuhause, Angehörigen, Stabilität.
In einem der betreuten Häuser in einem Dorf nahe Kyjiw wohnen 30 Betroffene. Sie empfingen uns mit Tränen in den Augen – und bedankten sich nicht nur bei uns, sondern bei Deutschland. Und es kam von Herzen. In Boryspil besuchten wir zudem zwei Familien: Eine Mutter mit vier Kindern, zwei davon mit Behinderung. Der Vater, ein Soldat, gilt als vermisst. Die Frau kämpft alleine für ihre Kinder.Eine Flüchtlingsfamilie, die alles verloren hat. Auch hier: Mutter und Sohn sind körperlich beeinträchtigt – und kämpfen ums tägliche Überleben.
Am nächsten Tag trafen wir ukrainische Drohnenpiloten – Helden an der unsichtbaren Front. In Uniform, nahmen sie unsere Hilfe entgegen: Medikamente, Erstehilfe Verbandsmaterial, Kleidung, Schuhe, Werkzeug, Spezialgeräte und Schaufeln, Spaten, Äxte, Sägen. Schlafsäcke, Krücken, Rollstühle, Rollator, sowie Spielzeug und Kinderkleidung für ihre Familien.
Ich danke allen, die diese Mission möglich gemacht haben.
Viele Ukrainer sagen: „Niemand hilft uns so wie Deutschland.“ Das ist euer Verdienst – unsere gemeinsame Antwort auf Leid und Not.
Jedes „Danke“, jedes strahlende Lächeln – das ist Euer Verdienst. Ihr habt den Menschen Kraft gegeben und gezeigt, dass der Lichtstrahl der Menschlichkeit selbst in den dunkelsten Zeiten die Welt wärmen kann.“





















Chris Wetzel
